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Arnsberg. In Arnsberg leben etwa 1.400 Menschen mit einer Demenz. Die meisten von ihnen wohnen zuhause und möchten ihren Alltag so selbstbestimmt wie möglich gestalten. Hierfür stehen ihnen und ihren Familien unterschiedliche Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Betreuungsangebote, ambulante Pflegedienste, individuelle Beratung, bürgerschaftliche Projekte – die Liste der Möglichkeiten ist lang und entsprechend sind die Angebote gerade für Angehörige häufig unübersichtlich.

Um über die Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort zu informieren, organisiert das Arnsberger Netzwerk Demenz in Kooperation mit den Stadtwerken Arnsberg zum Weltalzheimertag eine Informationsveranstaltung für alle Interessierte, insbesondere betreuende Angehörige. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag [19. September 2017] von 15 bis 17 Uhr im Campus der Stadtwerke Arnsberg, Niedereimerfeld 22, 59823 Arnsberg.

Vorträge:

Verhaltensauffälligkeiten/Verwirrtheitszustände und Demenz.
Medizinischer Hintergrund
Herr Dr. Meinolf Hanxleden (Chefarzt Geriatrie, Klinikum Arnsberg)

Interventionsmöglichkeiten aus Sicht der Pflege
Frau Lisa Walter (Bachelor of Science Pflege, Klinikum Arnsberg)

Leben mit Demenz: Unterstützung zu Hause organisieren.
Frau Hannelore Lenze-Walter (Compass-Pflegeberatung)

Moderation:

Frau Birgitt Braun (Demenz-Servicezentrum Region Südwestfalen)

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Mitglieder des Arnsberger Netzwerks Demenz für persönliche Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenlos. Das Arnsberger Netzwerk Demenz bietet parallel zur Veranstaltung im Nachbarraum eine kostenlose Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz an, um Angehörigen die Teilnahme zu ermöglichen.

Quelle: Stadt Arnsberg