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Arnsberg. Im Rahmen des Landesmodellvorhabens „Kein Kind zurück lassen NRW“ besuchte nun eine 25-köpfige Delegation aus dem österreichischen Vorarlberg die Modellkommune Arnsberg, um sich vor Ort über die Arbeit der Familienzentren im Arnsberger Modell zu informieren.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner begrüßte die Gruppe am 01. September 2015 im Familienzentrum Vogelbruch in Arnsberg-Hüsten. Unter dem Titel „Familie plus“ wird in Vorarlberg frühzeitig und vernetzt zusammengearbeitet. Aus diesem Grund sind die Österreicher auf das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen“ in NRW aufmerksam geworden, welches nach ähnlichen Grundsätzen arbeitet.

Die Delegation, die sich aus verschiedenen Bürgermeistern, Politikern und Netzwerkern der Verwaltung des Vorarlberges zusammensetzte, wollte sich neben drei anderen Modellkommen auch die Arbeit in Arnsberg anschauen. Das Interesse galt hier den Familienzentren im Arnsberger Modell. So gab Gabi Schüler, Leiterin des Familienzentrums Vogelbruch, welches sich in Trägerschaft der katholischen Kindertageseinrichtungen Hochsauerlandkreis-Waldeck befindet, einen lebensweltnahen Einblick in die tägliche Arbeit eines Familienzentrums.

Foto: © Stadt Arnsberg

Foto: © Stadt Arnsberg

Der organisatorische Überbau wurde den Besuchern durch die Stadt Arnsberg erklärt. Begleitet wurde die Gruppe von Marco Becker (Familienministerium NRW), der auch die Gesamtorganisation des Besuches koordinierte.

In einem angeregten fachlichen Austausch über Verwaltungs- und Landesgrenzen hinweg zeigten sich die Gäste aus Österreich sehr beeindruckt von der Familienzentrumsarbeit in Arnsberg. Folgende Erkenntnis nahmen sie mit auf dem Weg zurück aus dem Land der kleinen Berge in das Land der großen Berge: „Wenn man ein Ziel erreichen will, ist es wichtig, auch mal über die Grenzen hinweg zu gehen“ – Womit nicht nur Landesgrenzen gemeint waren.

Quelle: Stadt Arnsberg