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Hochsauerlandkreis / Arnsberg. Auch in Marsberg wurde im November 2016, aufgrund der hohen Nachfrage der Gesprächskreise im Arnsberger Raum und in Olsberg ein Gesprächskreis für chronisch obstruktiv Lungenerkrankte (COPD-Erkrankte) ins Leben gerufen. Das nächste Treffen dazu findet am Donnerstag, [12. Januar 2017] um 17 Uhr im Carolus-Magnus Gymnasium in Raum 30 statt.

Jede achte Person über 40 Jahren leidet in Deutschland an einer COPD. Als chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) wird eine Krankheitssituation bezeichnet, die früher als chronische Bronchitis (Entzündung und Einengung der Atemwege) und auch als Emphysem (Zerstörung der Lungenstrukturen) beschrieben wurde.

COPD führt zu einer Verminderung des Atemstroms und als Folge hiervon zu Schwierigkeiten bei der Atmung. Dadurch sind Atemnot, Husten und Sputumproduktion die häufigsten COPD-Symptome. Obwohl diese Symptome behandelbar sind ist die Zerstörung der Lungenstruktur durch die COPD nicht voll reversibel. Der Begriff „COPD“ wurde bisher von den Ärzten oder anderen Mitgliedern des Gesundheitswesens eher selten benutzt und ist deshalb in der Öffentlichkeit auch kaum bekannt.

Um Betroffenen die Gelegenheit zu geben, sich untereinander auszutauschen, gibt es nun auch in Marsberg die Möglichkeit, an jedem zweiten Donnerstag im Monat an einem Gesprächskreis zum Thema COPD teilzunehmen. Hier stehen der gegenseitige Erfahrungsaustausch, die Weitergabe von Tipps und Hilfestellungen für den Alltag sowie die Diskussion über neue Therapieformen und Behandlungsmöglichkeiten im Vordergrund. Auch Vorträge von Fachreferenten sind in Zukunft geplant.

Das nächste Treffen findet am Donnerstag [12. Januar 2017] statt. Alle Interessierten aus Marsberg und Umgebung sind dazu herzlich eingeladen. Anmeldungen und weitere Infos vor Ort bei Herrn Klaus Bogedain, Tel. 02992-8681 oder per E-Mail unter klaus.bogedain@gmx.de oder bei der AKIS im HSK (Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Hochsauerlandkreis), Tel. 02931-5483342 oder 02931-9638105 oder per E-Mail unter selbsthilfe@arnsberg.de.

Quelle: Stadt Arnsberg