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Arnsberg. An den früheren Bürgermeister des Amtes Hüsten Max von Boeselager (1911 – 1989) erinnerten am vergangenen Samstag dessen Familie, zahlreiche Weggefährten und Vertreter der Städte Arnsberg und Hamm in einer feierlichen Zeremonie.

Boeselagers ältester Sohn, Dr. Wolfhard von Boeselager (78), beschrieb in einer Rede seinen Vater „als Brückenbauer zwischen alter und neuer Welt, zwischen den Kontinenten, zwischen arm und reich und auch im Glauben“.

Ildikó von Ketteler-Boeselager (4 v. links) und Wolfhard von Boeselager (2. v. rechts) bei der Einweihung der „Max-Brücke“ in Hamm. Foto: Forstbetrieb von Ketteler-Boeselager

Ildikó von Ketteler-Boeselager (4 v. links) und Wolfhard von Boeselager (2. v. rechts)
bei der Einweihung der „Max-Brücke“ in Hamm. Foto: Forstbetrieb von Ketteler-Boeselager

Max von Boeselager hatte sich in den Nachkriegsjahren vor allem bei der Bekämpfung der akuten Wohnungsnot verdient gemacht. In den Kommunen Dortmund, Arnsberg, Wickede und Hamm stellte er erhebliche Flächen für die Bebauung kostenlos zur Verfügung. Außerdem gründete er die noch heute tätige „Stiftung zur Förderung des sozialen Wohnungbaus“, die inzwischen für 2860 Eigenheimen auf dem Gebiet des ehemaligen Amtes Hüsten Unterstützung geleistet hat.

Diese Plakette erinnert an den ehemaligen Hüstener Amts-Bürgermeister und „Brückenbauer“ Max von Boeselager (1911-1989). Foto: Forstbetrieb von Ketteler-Boeselager

Diese Plakette erinnert an den ehemaligen Hüstener Amts-Bürgermeister und „Brückenbauer“ Max von Boeselager (1911-1989). Foto: Forstbetrieb von Ketteler-Boeselager

Im Gedenken an Max von Boeselager wurde jetzt eine Lippebrücke in Hamm auf den Namen „Max-Brücke“ getauft. Die Brücke befindet sich an der Stelle, an der Max von Boeselager im Alter von 11 Jahren fast ertrunken wäre. Eine Plakette erinnert jetzt an den damaligen Retter und den Geretteten.

Quelle: Forstbetrieb von Ketteler-Boeselager