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Arnsberg / Müschede. Am Mittwoch [02. April 2014] heulten in den frühen Morgenstunden – gegen 05:32 Uhr – in Müschede und Hüsten die Sirenen und alarmierten die dortigen Feuerwehr-Einheiten zu einem Brandeinsatz in der Müscheder Straße Krakeloh. Der Feuerwehrleitstelle in Meschede war dort ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet worden. Daraufhin alarmierte der Leitstellendisponent umgehend die Hauptwachen Neheim und Arnsberg, die Löschgruppe Müschede sowie den Löschzug Hüsten zur Brandbekämpfung und Hilfeleistung.

Gegen 05:30 Uhr wurde ein Bewohner der Dachgeschosswohnung des Hauses durch Geräusche wach. Als er die Tür zum Wohnzimmer öffnete, schlugen ihm bereits Flammen entgegen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Brandort hatten sich bereits alle Bewohner der brennenden Dachgeschosswohnung aus eigener Kraft ins Freie gerettet. Jedoch befanden sich noch mehrere Personen in anderen Wohnungen des Gebäudes, sodass sich die Feuerwehr zunächst auf die Evakuierung des gesamten Gebäudes konzentrierte.

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Gleichzeitig bauten die Wehrmänner eine Löschwasserversorgung auf und führten unter schwerem Atemschutz einen Löschangriff mit einem C-Rohr in der betroffenen Dachgeschosswohnung durch. Ein weiterer Löschangriff wurde von außen über eine Drehleiter vorgenommen. Die drei Bewohner der Dachgeschosswohnung wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben und anschließend den umliegenden Krankenhäusern zugeführt. Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ die Dachgeschosswohnung abschließend mit einer Wärmebildkamera auf verbliebene Brandnester untersuchen und das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreien.

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für die etwa 50 eingesetzten Feuerwehrkräfte, die mit acht Fahrzeugen vor Ort waren, beendet. Der Sachschaden liegt bei etwa 10.000 Euro. Das betroffene Zimmer ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Ein Brandermittler der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen, diese dauern an.

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Bild vom Einsatz. Foto: Feuerwehr Arnsberg

Quelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Arnsberg und Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis