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Arnsberg (ots). Auf der Kreisstraße 2 (Zum Herdringer Schloss) konnte am Donnerstagnachmittag [11. Februar 2016] durch die schnelle Reaktion einer Autofahrerin ein folgenschwerer Verkehrsunfall verhindert werden. Um 16:30 Uhr fuhren drei Autos hintereinander auf der Strecke von Hüsten in Richtung Herdringen.

Im Bereich einer Rechtskurve bemerkte die Frau am Steuer des ersten Autos, dass ein BMW, der in Gegenrichtung unterwegs war, trotz des Gegenverkehrs und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h begann zu überholen. Da die Abstände viel zu gering waren, machte die Fahrerin sofort eine Vollbremsung. Nur dadurch konnte die Fahrerin oder der Fahrer des BMW sein Manöver beenden und wieder nach rechts einscheren. Anderenfalls wäre es zu einer Frontalkollision gekommen.

Einer 28 Jahre alten Frau gelang es ebenfalls hinter dem stark bremsenden Auto vor ihr zu stoppen. Allerdings fuhr eine weitere Autofahrerin, eine 34-Jährige, auf dieses Auto vor ihr auf. Die 28-Jährige und die 34-Jährige erlitten dabei leichte Verletzungen und es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro an den Autos. Die Fahrerin oder der Fahrer des BMW mit Kennzeichen aus dem Hochsauerlandkreis (HSK) fuhr ohne anzuhalten weiter in Richtung Hüsten. Die Farbe des BMW wird von Zeugen als anthrazit oder silberfarben beziehungsweise grünlich oder bläulich beschrieben.

Gegen diese Fahrerin / diesen Fahrer wird jetzt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts der Unfallflucht ermittelt. Da sich das hochriskante Überholmanöver und der daraus resultierende Verkehrsunfall im Berufsverkehr ereigneten, wurde der BMW möglicherweise von anderen Verkehrsteilnehmern beobachtet. Insbesondere der Fahrer, der überholt wurde und vermutlich mit einem Audi unterwegs war, ist für die Klärung der Tat von großer Bedeutung und wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Auch weitere Hinweise auf den BMW und dessen Fahrer werden an die Polizei Arnsberg unter 02932/90200 erbeten.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)