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Arnsberg (ots). Am Sonntag [08. März 2015] hörte um 20:15 Uhr eine Zeugin einen lauten Knall. Als sie aus dem Fenster schaute, um nach der Herkunft des Geräusch zu schauen, sah sie einen Kleinwagen, der rückwärts in der Straße An der Jägerbrücke unterwegs war. Auf Grund des Knalls ging die Frau von einem Verkehrsunfall aus.

Als sie auf die Straße kam und an ihrem Pkw, einem schwarzen 5er BMW, nachschaute, entdeckte sie auch frische Unfallschäden an der linken Fahrzeugseite des am Straßenrand geparkten Autos. Ein Verursacher war nicht vor Ort, sondern hatte sich von der Unfallstelle entfernt. Daher geriet der Fahrer des Pkw in Verdacht, der rückwärts fahrend im Bereich der Unfallstelle gesehen worden war. Der Mann konnte auch schnell ermittelt werden. Es handelt sich um einen 20-Jährigen. Die Ermittlungen der Polizei hierzu dauern an.

Allerdings zeigten sich bei diesem 20 Jahre alten Autofahrer darüber hinaus noch andere Dinge: Er war ohne Führerschein unterwegs. Für den benutzen Pkw bestand weder eine Versicherung noch war das Auto zugelassen. Vielmehr waren die angebrachten Kennzeichen manipuliert, um den Anschein zu erwecken, alles habe seine Richtigkeit. Außerdem ergab sich der Verdacht der Autofahrt unter Drogeneinfluss, was eine Blutprobe zur Folge hatte.

Das Verkehrskommissariat ermittelt jetzt gegen den 20-Jährigen. Zum einen in Sachen der Unfallflucht, in deren Rahmen der schwarze BMW beschädigt worden ist. In diesem Zusammenhang werden weitere Zeigen gesucht, die durch den Knall aufmerksam geworden sind. Diese werden gebeten, sich unter 02932-90200 mit der Polizei in Verbindung zu setzten. Zum anderen wird gegen den 20-Jährigen wegen diverser Straftaten wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, mangelndem Versicherungsschutz und anderen Delikten ermittelt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Grafik: © KPB HSK (mit Genehmigung zur redaktionellen Verwendung)